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Mov Prephylloxera 2022 - Petrakopoulos Wine
| Weingut: | Petrakopoulos Wine |
| Art: | Rotwein, trocken |
| Rebsorte: | Mavrodaphne |
| Region: | Ionische Inseln |
| Aromen: | Blaubeere, Brombeere, Kaffee, Röstaromen, mediterrane Kräuter |
| Alkoholgehalt: | 14 % |
Über diesen Wein
Bis hierhin drang sie nicht vor, die Reblaus (Prephylloxera), die beinahe den gesamten Weinbau in Europa zerstörte. So stehen hier im Gebiet von Palliki die 70 Jahre alten, ertragsarmen Rebstöcke der Sorte Mavrodaphne immer noch fest... Mov Prephylloxera 2022 - Petrakopoulos Wine weiterlesen
Geschmack
Bis hierhin drang sie nicht vor, die Reblaus (Prephylloxera), die beinahe den gesamten Weinbau in Europa zerstörte. So stehen hier im Gebiet von Palliki die 70 Jahre alten, ertragsarmen Rebstöcke der Sorte Mavrodaphne immer noch fest auf ihren ursprünglichen Wurzeln. Hier entsteht Großes, ein Wein von großer Komplexität, mit großem Alterungspotenzial, aus einer sehr vielversprechenden Rebsorte. Der MOV reift etwa 24 Monate lang in französischen Barriques. Jeder Schluck offenbart Charakter und Persönlichkeit. Und er wandelt sich! Der Wein richtet sich an Abenteurer mit Sinn für abgelegene Pfade. Extrem limitiert!
Im Glas erscheint ein tiefes Kirschrot. In der Nase entwickelt sich ein Aromenspiel von Blaubeeren, Brombeeren, Kaffee und Röstaromen mit mediterranen Kräutern und balsamischen Nuancen. Am Gaumen zeigt sich der MOV trocken, kraftvoll, finessenreich und extrem elegant. Mit mittlerer Säure und gut eingebundenen feinen Tanninen. Es folgt ein ewig langer Nachhall. Dieser Wein wandelt sich. Er wird mit Luft und Zeit immer vielschichtiger. Der Wein ist trinkreif, kann aber problemlos für mindestens 6 Jahre und mehr reifen.
Wein-Aromagruppen
fruchtig
floral
kräuterig
würzig
balsamisch
erdig
Passt zu
Dieser Wein schmeckt bestens zu
Fleisch
Käse
Fruchtgemüse
Wurzelgemüse
Kundenbewertungen
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Donnerstag, 30. Juli 2026 um 14:42
MOV 2011
Ich durfte diesen Wein vor Ort bei Vassilis 2024 erwerben. Wir haben ihn vorletzte Woche mit Freunden getrunken. (Serviertemperatur 15°C im großen Glas, aber nicht dekantiert) Die Farbe • Mittleres Granatrot mit leicht dunkel-rotbraunen Nuancen, hohe Dichte • Nicht ganz klar, eher seidenmatt / samtig (ich dürfte zu ungestüm eingeschenkt haben) In der Nase • Mittlere bis dezente Intensität, erster Eindruck: deutlich von Reife geprägt. • Keinerlei Primärfruchtigkeit • Würzige Noten von schwarzen Oliven (leicht getrocknet), bodennahe Aromatik (Unterholz, Waldrandboden), nasses Tabaklaub, etwas Zedernholz • Der Wein entwickelt sich im Glas mit zunehmender Temperatur und Sauerstoff, wird komplexer und vielschichtiger Am Gaumen • Straffe Säurestruktur, fein balanciert und erstaunlich frisch • Engmaschiges Tanningerüst, sehr fein und mürbe, samtig und gleichzeitig griffig • getrocknete Kräuter, schwarze Oliven und eine leichte Erdigkeit • Sehr langer Abgang, getragen vom Säurespiel, unterstützt und begleitet von weichen, seidigen Tanninen • langanhaltend, verbleibend mit einer gewissen ätherischen Würze Die Qualität Der Wein präsentierte sich noch immer präsent und in ausgezeichneter Qualität. Getragen von einer lebendigen Säure und gereiften, samtigen Tanninen. Anregend mundende Tertiäraromatik mit spannender Entwicklung weiterer Aromen im Glas. Der Wein gefiel uns ungemein. Er wurde zuerst zwar für gereift, aber doch deutlich jünger gehalten und ins Piemont (Nebbiolo) verortet.
Eigenschaften
Allgemeine Informationen
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Vinifikation
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Anbau
Weingut
Petrakopoulos Wine
In Thiramonas, einem kleinen malerischen Dorf im Süden der Ionischen Insel Kefalonias, setzt Nikos Petrakopoulos eine jahrhundertealte Familientradition fort. Schon seit mehr als 500 Jahren ist seine Familie hier zuhause. Mit der eigenen Abfüllung begannen die Petrakopoulos im Jahre 2002. Von vorneherein bestimmte ein klare Vision ihre Arbeit: die Förderung der einzigartigen und wertvollen Rebsorten der Insel im Einklang mit der Natur und die Produktion von hochwertigen Weinen in limitierter Auflage.
Anbaugebiet
Ionische Inseln
Entlang der griechischen Westküste von Albanien im Norden bis zum Peloponnes im Süden liegen die Ionischen Inseln. Die Bezeichnung stammt ursprünglich vom Volksstamm der Ionier, die hier im 9. Jahrhundert v. Chr. siedelten. Die Inselgruppe beheimatet eine bemerkenswerte Komposition aus wundervollen Stränden, Wanderwegen, verschlafenen Dörfern, lebendigen Städten, einer reichen Geschichte und hervorragendem Wein. Traditionell nennt sich der Archipel Eptanissa, griechisch für „die sieben Inseln“. Aber zu den Ionischen Inseln zählen weit mehr als die sieben Hauptinseln. Auf den größeren Inseln Korfu, Lefkada, Kefalonia, Ithaka und Zakynthos wird professioneller Weinbau betrieben – auf Paxos und Kythira nur in geringem Maße.