Verdea - Grampsas Winery

Weingut
Art
Rebsorte
Skiadopoulo, Pavlos, Goustolidi, Robola
Aromen
Birne, Zitrone, Akazieblüten, Melisse, Kumquat
Alkoholgehalt
12.5%
Charakter
leicht bis kräftig
Frucht
Säure
Tannin
Über diesen Wein

Mit Verdea bezeichnet man eine Art der Weinbereitung, die ausschließlich auf Zakynthos praktiziert wird. Neben Retsina ist Verdea der einzige Weinstil mit einer geschützten traditionellen Bezeichnung für die Keltermethode. Der Name entstand während der venezianischen Herrschaft und leitet sich vom italienischen „verde“ (grün) ab. Die Weißwein-Cuvée setzt sich aus mehreren lokalen Trauben zusammen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam gelesen werden. Dies hat zur Folge, dass sich die Reben verschiedener Sorten in unterschiedlichem Reifezustand befinden. Nach der Lese presst man überreife, vollreife und unreife (grüne) Trauben gemeinsam und vergärt sie. Ursprünglich lagerten Verdeas in Fässern, auf Flaschen zieht man diesen Wein erst in neuerer Zeit. Zum Beispiel bei den Grampsas. Ihre moderne Cuvée aus Goustolidi, Skiadopoulo, Pavlos und Robola kommt sechs Monate ins Eichenfass, dann in eine der insgesamt 2.500 Flaschen. Eine ganz besondere Rarität. Im Glas hat die Verdea eine grüngelbe Farbe. In der Nase zeichnet sich eine aromatische, komplexe und fruchtige Aromenvielfalt ab. Im Vordergrund nehmen wir grünen Apfel, Birne, Zitrone und die ionische Zwergorange Kumquat wahr, im Hintergrund entwickeln sich Kräuter wie Melisse und florale Klänge von weißen Blüten. Am Gaumen überrascht das frische, saftige Mundgefühl und dass die Verdea sich deutlich trockener gibt als in der Nase. Der kraftvolle Körper und die rassige Säure geben dem Wein eine gute Struktur. Insgesamt eine spannende Entdeckung. Der Wein ist jetzt trinkreif, kann aber sicher zwei bis drei Jahre lagern.

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Jahrgang
Preis : 20,90 €*
0,75 l (1 l = 27,87 €*)
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Lebensmittelangaben
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Verdea - Grampsas Winery
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Geschmack

Mit Verdea bezeichnet man eine Art der Weinbereitung, die ausschließlich auf Zakynthos praktiziert wird. Neben Retsina ist Verdea der einzige Weinstil mit einer geschützten traditionellen Bezeichnung für die Keltermethode. Der Name entstand während der venezianischen Herrschaft und leitet sich vom italienischen „verde“ (grün) ab. Die Weißwein-Cuvée setzt sich aus mehreren lokalen Trauben zusammen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam gelesen werden. Dies hat zur Folge, dass sich die Reben verschiedener Sorten in unterschiedlichem Reifezustand befinden. Nach der Lese presst man überreife, vollreife und unreife (grüne) Trauben gemeinsam und vergärt sie. Ursprünglich lagerten Verdeas in Fässern, auf Flaschen zieht man diesen Wein erst in neuerer Zeit. Zum Beispiel bei den Grampsas. Ihre moderne Cuvée aus Goustolidi, Skiadopoulo, Pavlos und Robola kommt sechs Monate ins Eichenfass, dann in eine der insgesamt 2.500 Flaschen. Eine ganz besondere Rarität.

Im Glas hat die Verdea eine grüngelbe Farbe. In der Nase zeichnet sich eine aromatische, komplexe und fruchtige Aromenvielfalt ab. Im Vordergrund nehmen wir grünen Apfel, Birne, Zitrone und die ionische Zwergorange Kumquat wahr, im Hintergrund entwickeln sich Kräuter wie Melisse und florale Klänge von weißen Blüten. Am Gaumen überrascht das frische, saftige Mundgefühl und dass die Verdea sich deutlich trockener gibt als in der Nase. Der kraftvolle Körper und die rassige Säure geben dem Wein eine gute Struktur. Insgesamt eine spannende Entdeckung. Der Wein ist jetzt trinkreif, kann aber sicher zwei bis drei Jahre lagern.

Verdea - Grampsas Winery

Wein-Aromagruppen

kräuterig
kräuterig
fruchtig
fruchtig
floral
floral
Verdea - Grampsas Winery

Passt zu

… gegrillten Fischen, z. B. Dorade und Seewolf, oder auch zu eingelegten Sardinen.

Dieser Wein schmeckt bestens zu

Fisch
Fisch
Geflügel
Geflügel
Meeresfrüchte
Meeresfrüchte

Eigenschaften

Allgemeine Informationen

Produktname
Verdea - Grampsas Winery
Weingut:
Grampsas Winery
Jahrgang
2021
Art.-Nr.
5014
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Geschmack
trocken
Aromen
Birne, Zitrone, Akazieblüten, Melisse, Kumquat
Rebsorte
Skiadopoulo, Pavlos, Goustolidi, Robola
Anbaugebiet:
P.G.I. Zakynthos
Nachhaltigkeit
Naturnah
Flaschenanzahl
2500
Alkoholgehalt
12.5%
Trinktemperatur
10-12° C
Dekantieren / Karaffieren
Nein
Jetzt trinken bis
2024-2026
Allergenhinweis
Enthält Sulfite
Anschrift Hersteller
Klima Grampsas, Lagopodo, Zakynthos 290 92, Griechenland

Vinifikation

Filtration:
Ja
Säure:
5,9 g/l
PH-Wert:
3,2 g/l
Restzucker:
0,02 g/l
Alkoholische Gärung:
Reinzuchthefen, 15 Tage Gärung im Edelstahltank
Dauer Hefelagerung:
6 Monate
Malolaktische Gärung:
Nein
Ausbau:
Eichenfass

Anbau

Klima

Mediterran

Höhenlage über N.N.

300 m

Ausrichtung

Ost

Lage / Ort

Diverse

Böden

Lehm und Kalk

Entfernung zur Küste

Diverse

Ertragsdurchschnitt

8.000 kg per ha

Alter der Reben

10-15 Jahre
Grampsas Winery

Weingut

Grampsas Winery

Zakynthos im Ionischen Meer blickt auf eine reiche und bewegte Geschichte. Die Venezianer brachten während ihrer Herrschaft von 1386 bis 1797 den Weinbau auf die Ionischen Inseln. Dort produziert man seit 1630 Weine, also seit knapp 400 Jahren. Das junge Weingut Grampsas wurde 2011 gegründet und liegt im Dorf Lagopodo etwa 10 Kilometer westlich von Zakynthos-Stadt. Die Weinberge und das Weingut liegen im Windschatten des Berges Vrachionas – in einem Anbaugebiet, das Weine von außergewöhnlicher Qualität hervorbringt. Die Venezianer berichten schon im Jahr 1485 über den hervorragenden Wein von den Kalkböden rund um den höchsten Berg auf Zakynthos. Die Brüder Tassos und Christos Grampsas bekamen die Liebe für die regionalen und unentdeckten „Schätze“ von Zakynthos von ihren Eltern in die Wiege gelegt. Ihre Liebe und Sorgfalt gilt den autochthonen Rebsorten, den weißen Pavlos, Goustolidi, Skiadopoulo und Robola und der markanten roten Rebsorte Avgoustiatis. Nur aus diesen heimischen Gewächsen keltert das Weingut hervorragende Weiß- und Rotweine, Rosés und einen delikaten Süßwein.

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Grampsas Winery
Ionische Inseln

Anbaugebiet

Ionische Inseln

Entlang der griechischen Westküste von Albanien im Norden bis zum Peloponnes im Süden liegen die Ionischen Inseln. Die Bezeichnung stammt ursprünglich vom Volksstamm der Ionier, die hier im 9. Jahrhundert v. Chr. siedelten. Die Inselgruppe beheimatet eine bemerkenswerte Komposition aus wundervollen Stränden, Wanderwegen, verschlafenen Dörfern, lebendigen Städten, einer reichen Geschichte und hervorragendem Wein. Traditionell nennt sich der Archipel Eptanissa, griechisch für „die sieben Inseln“. Aber zu den Ionischen Inseln zählen weit mehr als die sieben Hauptinseln. Auf den größeren Inseln Korfu, Lefkada, Kefalonia, Ithaka und Zakynthos wird professioneller Weinbau betrieben – auf Paxos und Kythira nur in geringem Maße. Im Gegensatz zum übrigen Griechenland gehörten die Inseln nie zum Osmanischen Reich, sondern standen lange unter venezianischer Herrschaft (1386 bis 1797). Dies sorgte für zahlreiche Besonderheiten im Weinbau, unter denen der sehr geringe Grad des Eindringens ausländischer Rebsorten und die damit verbundene große Bandbreite an lokalen (autochthonen) Rebsorten am meisten hervorstechen. Der venezianische Einfluss wirkt sich auch auf Sitten und Gebräuche aus, während gleichzeitig jede Insel ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter zeigt.

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