Agiannitis
( a – ja – ni –tis )
Wunderbar wie die Parabel vom verlorenen Sohn ist auch das Schicksal der Agiannitis. In der Antike galt
Chios
als das Bordeaux der griechischen Weine. In der griechischen Mythologie heißt es, dass dort der Weinbau begründet wurde. Die Rebsorte Agiannitis erfreute sich großer Beliebtheit und demzufolge weiter Verbreitung. Die geographische Lage in der nordöstlichen Ägäis vor der anatolischen Küste meinte es aber nicht gut mit dem Weinbau der Insel. 493 v. Chr. eroberten die Perser Chios und zerstörten die Weinberge. Auch unter osmanischer Herrschaft (1453–1830) wurde der Weinbau stiefmütterlich behandelt. Erst in den 1960er Jahren besannen sich ambitionierte Weinbauer auf die alte Tradition der Weinkellerei. Seitdem entstehen in Griechenland wieder ausgezeichnete Weine, die Weinliebhabern überraschende Perspektiven eröffnen. So auch auf Chios. Eigentlich hatten die dortigen Weinbauer die Rebsorte Agiannitis aufgegeben. Nur einzelne vergessene Pflanzen fristeten ein unbemerktes Dasein in kleinen privaten Weinbergen. Heute bevölkert die Rebsorte wieder ganze Weinberge. Willkommen zurück!
Unsere Weine der Rebsorte Agiannitis
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Robinson
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